Alpe-Adria-Radweg

Alpe-Adria-Radweg – die komplette Tour von Salzburg bis Grado

Der Alpe-Adria-Radweg führt dich auf rund 413 Kilometern von Salzburg über die Alpen bis an die italienische Adria nach Grado. Du durchquerst auf dem Alpe-Adria-Radweg drei Länder: das Salzburger Land, Kärnten und Friaul-Julisch Venetien. Den Alpenhauptkamm überwindest du auf dem Alpe-Adria-Radweg nicht in den Sätteln, sondern per Zug – die sogenannte Tauernschleuse bringt dich mit dem Rad durch den Tauerntunnel von Böckstein nach Mallnitz.

Egal ob du den Alpe-Adria-Radweg komplett am Stück fährst oder in mehreren Urlauben aufteilst: Die folgende Übersicht zeigt dir alle Haltepunkte in Fahrtrichtung, mit Distanzen, Streckencharakter und – wo verifiziert – konkreten Betrieben am Ort.

Ich habe die Haltepunkte unten so gewählt, dass zwischen ihnen meist 15-25 Kilometer liegen, oder dass am Ort selbst Gastronomie/Unterkunft eine Rolle spielt. Kleinere Orte auf der Strecke ohne eigenen Stopp erwähne ich jeweils im Fließtext.


Alpe-Adria-Radweg Abschnitt 1: Salzburger Land (Salzburg – Böckstein, ca. 107 km)

Salzburg (Start)

Du beginnst deine Fahrt am Mozartplatz bzw. direkt an der Salzach, mitten in der Altstadt. Die Festung Hohensalzburg und mehrere historische Gebäude begleiten dich auf den ersten Kilometern, bevor die Stadt hinter dir langsam in Wiesen und Auwald übergeht. Der Radweg ist hier durchgehend gut ausgebaut und flach, sodass du dich erst einmal einrollen kannst, bevor die Etappe anspruchsvoller wird. Wenn du Zeit mitbringst, lohnt sich vor dem Start noch ein Spaziergang durch die Gassen der Altstadt oder ein Abstecher zu Schloss Hellbrunn mit den bekannten Wasserspielen.

🔗 In Salzburg halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Hallein (15 km)

Von Salzburg aus radelst du auf ruhigen Wegen am Flussufer weiter Richtung Süden, vorbei an Anif, bis der Radweg dich direkt in die Altstadt von Hallein bringt. Die Strecke bleibt flach und gut befahrbar, das Salzachtal öffnet sich hier noch weit. Hallein selbst ist die alte Keltenstadt und Salzabbau-Stadt des Tals – die Salzwelten und das älteste Besucherbergwerk der Welt liegen nur einen kurzen Abstecher von der Route entfernt. Ein Hotel mit ausgewiesenem Radfahrer-Service (eigener Radraum, E-Bike-Ladestation, Wäscheservice) ist „the salt“ in der Altstadt. Direkt am Bahnhof gibt es außerdem eine kostenlose Fahrradwerkstatt/Reparaturstation (siehe Fahrradwerkstätten am Ort →).

🔗 In Hallein halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Golling an der Salzach (13 km, über Kuchl)

Ab Hallein führt dich der Weg auf kleinen Straßen am Ufer entlang, du passierst Kuchl auf der gegenüberliegenden Salzachseite, bevor du bei Golling den Fluss überquerst. Das Tal wird hier spürbar enger, rechts und links ragen die Ausläufer des Tennengebirges auf. In Golling lohnt sich der Abstecher zum Gollinger Wasserfall und ins idyllische Bluntautal – beides nur wenige Minuten abseits der Hauptroute. Ein real existierendes, bekanntes Haus direkt am Markt ist das Genießerhotel Döllerer.

🔗 In Golling halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Werfen (20 km, über Pfarrwerfen)

Dieser Abschnitt ist der anspruchsvollste Teil des ersten Streckendrittels: Hinter Golling überquerst du eine markante Engstelle über den Pass Lueg, wo die Salzach sich durch das Tennengebirge-Massiv gefräst hat. Die Abfahrt führt an den sogenannten Salzachöfen vorbei, eindrucksvollen Felsformationen direkt am Weg. Danach geht es nochmal kurz bergauf, bevor du in einer engen Schlucht die Burg Hohenwerfen erreichst, die hoch über dem Tal thront. In Werfen selbst lohnt sich – mit etwas mehr Zeit – auch der Ausflug zur Eisriesenwelt, der größten Eishöhle der Welt.

🔗 In Werfen halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Bischofshofen (5 km)

Nach Werfen weitet sich das Tal spürbar, und du radelst auf entspannt flachem Terrain weiter bis nach Bischofshofen. Damit erreichst du das offizielle Ziel der ersten Hauptetappe (Salzburg–Bischofshofen, ca. 54 km). Der Ort selbst ist belebt und bietet gute Einkaufsmöglichkeiten, falls du hier eine längere Pause einlegen oder Proviant auffüllen willst.

🔗 In Bischofshofen halten – Gastronomie & Unterkünfte →

St. Johann im Pongau (9 km)

Die Strecke bleibt flach, während du dem Salzachtal weiter folgst. St. Johann erkennst du schon von Weitem an den beiden markanten Domtürmen. Der Ort ist einer der am besten für Radfahrer erschlossenen auf dieser Etappe: Mehrere zertifiziert fahrradfreundliche Betriebe sind hier gelistet, darunter Hotel Brückenwirt, Hotel Hubertus und die Fahrradpension „Die Reinbachstube“. Für Reparaturen und Service gibt es hier auch eine Fahrradwerkstatt (siehe Fahrradwerkstätten am Ort →). Wer noch Zeit hat, sollte einen Abstecher zur Liechtensteinklamm einplanen, die nur wenige Kilometer entfernt liegt.

🔗 In St. Johann im Pongau halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Schwarzach im Pongau (7 km)

Noch einmal ein kurzes, flaches Stück entlang der Salzach – doch das täuscht über das hinweg, was gleich danach kommt. Direkt im Anschluss an Schwarzach beginnt der erste wirklich heftige Anstieg der gesamten Tour, der dich entlang des Talrands hinauf in Richtung Gasteinertal bringt. Nutze Schwarzach also als letzte Gelegenheit für eine entspannte Pause, bevor die Beine gefordert werden. Gleichzeitig ist Schwarzach ein guter Ort für einen Technik-Check (siehe Fahrradwerkstätten am Ort →).

🔗 In Schwarzach im Pongau halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Dorfgastein (16 km, über Klamm)

Ab Schwarzach wird es anstrengend: Mehrere kurze, aber steile Rampen ziehen sich am Talrand entlang, bevor du bei Klamm auf eine ungewöhnliche Weise weiterkommst – durch zwei Tunnel mit eigener, baulich getrennter Fahrradspur, die dich hinüber ins Gasteinertal bringen. Kaum bist du durch, öffnet sich das Tal wieder, und du rollst hinunter nach Dorfgastein. Der Ort ist auf dieser Etappe besonders gut für Radfahrer ausgestattet: Hotel Gasthof Klammstein, Landhotel Steindl Wirt und Pension Posauner sind hier offiziell als radlerfreundlich gelistet.

🔗 In Dorfgastein halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Bad Hofgastein (9 km)

Der Radweg folgt nun der Gasteiner Ache weiter taleinwärts, moderat ansteigend, aber ohne die Härte der vorherigen Rampen. Bad Hofgastein liegt eingebettet zwischen den Bergflanken des Gasteinertals und ist ein guter Ort für eine längere Pause, bevor der letzte, anspruchsvollste Abschnitt des Tages beginnt. Verifiziert radlerfreundlich sind hier Hotel Blü Gastein und Hotel Garni Alpenhof.

🔗 In Bad Hofgastein halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Bad Gastein (8 km)

Jetzt kommt der Moment, vor dem viele Radfahrer auf dieser Tour am meisten Respekt haben: der letzte Kilometer vor Bad Gastein, der dich mit bis zu 18 % Steigung direkt entlang des tosenden Gasteiner Wasserfalls ins Ortszentrum bringt. Wer kein durchtrainierter Radler ist, schiebt hier ohne schlechtes Gewissen die letzten Meter – der Ausblick auf den Wasserfall entschädigt dafür allemal. Radlerfreundlich gelistet sind unter anderem Hotel Alpenblick, Hotel Lindenhof, Hotel Mozart und die Alpenpension Gastein.

🔗 In Bad Gastein halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Böckstein (5 km) – Tauernschleuse

Von Bad Gastein aus sind es nur noch wenige, deutlich entspanntere Kilometer bis zum Bahnhof Böckstein am Ende des Gasteinertals. Hier endet der Salzburger Abschnitt der Tour: Du verlädst dein Rad in den Zug der Tauernschleuse, der dich durch den langen Tauerntunnel unter dem Alpenhauptkamm hindurch auf die Kärntner Seite nach Mallnitz bringt. Plane für den Zug etwas Pufferzeit ein, da er nur etwa stündlich verkehrt.

🔗 In Böckstein halten – Gastronomie & Unterkünfte →


Alpe-Adria-Radweg Abschnitt 2: Kärnten (Mallnitz – Arnoldstein, ca. 117 km)

Für den Kärntner Abschnitt konnte ich noch keine verifizierten, aktuellen Gastronomie- oder Unterkunftsbetriebe recherchieren – die Links unten führen bewusst noch ins Leere, statt etwas zu erfinden.

Mallnitz (11 km nach der Zugfahrt)

Aus dem Zug steigst du mitten im Nationalpark Hohe Tauern aus – Mallnitz liegt auf der Kärntner Seite des Tunnels, spürbar tiefer und mit einer ganz anderen landschaftlichen Charakteristik als das Gasteinertal, das du gerade verlassen hast. Von hier aus geht es zunächst steil bergab ins Mölltal, die Landschaft wird zusehends alpin-wild, mit dichten Wäldern und steilen Hängen auf beiden Seiten.

🔗 In Mallnitz halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Obervellach (9 km)

Die Abfahrt aus dem Mölltal setzt sich fort, du folgst dem Fluss auf einem größtenteils eigenen Radweg abseits des Autoverkehrs. Obervellach liegt an einer der schöneren Stellen dieses Streckenabschnitts, mit Blick auf die umliegenden Gipfel der Hohen Tauern.

🔗 In Obervellach halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Möllbrücke (20 km, über Oberkolbnitz und Mühldorf)

Der Weg führt dich weiter entlang der Möll, vorbei an Oberkolbnitz und Mühldorf, bis du bei Möllbrücke auf den Drau-Radweg triffst. Das Tal wird hier allmählich breiter, die Steigungen spürbar moderater als noch im Gasteinertal.

🔗 In Möllbrücke halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Spittal an der Drau (14 km)

Ab Möllbrücke radelst du beschaulich und nahezu eben an der Drau entlang, mit durchgehendem Blick auf die umgebende Bergwelt. Spittal ist nach den anstrengenden Etappen durchs Mölltal ein guter Ort, um die Beine kurz auszuschütteln, bevor der Drau-Radweg weiter Richtung Villach führt.

🔗 In Spittal an der Drau halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Feistritz an der Drau (19 km)

Der Charakter der Strecke bleibt gleich: flach, ruhig, immer an der Drau entlang. Das Klagenfurter Becken kündigt sich hier bereits landschaftlich an, die Berge treten allmählich etwas zurück.

🔗 In Feistritz an der Drau halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Villach (22 km, über Töplitsch)

Kurz vor Villach wechselst du vom Drau- auf den Gailtal-Radweg. In der Stadt selbst lohnt sich ein Stopp in der Altstadt und bei der St.-Jakobs-Kirche. Wenn du noch Zeit und Lust auf einen Umweg hast: Sowohl der Ossiacher See als auch der Faaker See liegen in bequemer Reichweite für einen kurzen Abstecher. Für Reparaturen oder Service stehen dir in Villach gleich zwei Werkstätten zur Verfügung (siehe Fahrradwerkstätten am Ort →).

🔗 In Villach halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Arnoldstein (22 km, über Erlendorf)

Ab Villach folgst du zunächst noch der Drau, dann wechselst du endgültig auf den Gailtal-Radweg und radelst naturbetont bergauf nach Arnoldstein. Der Ort markiert den letzten größeren Halt vor der Grenze – kurz dahinter beginnt bereits der Anstieg zur österreichisch-italienischen Grenze.

🔗 In Arnoldstein halten – Gastronomie & Unterkünfte →


Alpe-Adria-Radweg Abschnitt 3: Italien / Friaul-Julisch Venetien (Tarvisio – Grado, ca. 189 km)

Auch für den italienischen Abschnitt sind die Links unten bewusst noch ohne Ziel – hier fehlt mir noch die Recherche zu aktuellen, verifizierten Adressen.

Tarvisio (14 km, über Maglern und die Grenze)

Hinter Arnoldstein geht es nochmal spürbar bergauf, bis du bei Maglern die Grenze nach Italien überquerst. Auf der italienischen Seite – hier auch FVG1 genannt – führt dich ein gut ausgebauter, separater Radweg weiter bis nach Tarvisio, dem ersten italienischen Ort auf der Route. Ab hier folgt der Alpe-Adria-Radweg der Trasse der alten, stillgelegten Pontebbana-Eisenbahnstrecke durch das Kanaltal – eine der landschaftlich schönsten Radstrecken Europas, wie viele erfahrene Radreisende bestätigen.

🔗 In Tarvisio halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Pontebba (24 km, über Camporosso und Ugovizza)

Die alte Bahntrasse bringt dich durchgehend asphaltiert und weitgehend abseits von Straßen über den Saifnitzer Sattel und durch den Canal del Ferro weiter nach Pontebba. Entlang des Weges triffst du immer wieder auf ehemalige Bahnhofsgebäude, von denen einige mittlerweile zu Gastronomiebetrieben umgebaut wurden. Die Strecke ist durchgehend gut mit Raststationen ausgestattet.

🔗 In Pontebba halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Chiusaforte (13 km, über Dogna)

Weiter geht es durch das enge Kanaltal, immer dem Fluss Fella folgend. Die Berghänge rücken hier besonders nah an die Strecke heran, was diesen Abschnitt landschaftlich zu einem der eindrücklichsten der gesamten Tour macht.

🔗 In Chiusaforte halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Venzone (21 km, über Resiutta und Carnia)

Ab Chiusaforte öffnet sich das Tal allmählich, und du erreichst nach Resiutta und Carnia die historische Ortschaft Venzone. Der Ort ist zugleich ein beliebter Ausgangspunkt für die Zugrückreise: Die MICOTRA-Linie verbindet Villach, Udine und Venzone in den Sommermonaten täglich, was Venzone zu einem praktischen Wendepunkt für Tagestouren macht.

🔗 In Venzone halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Osoppo (15 km, über Bordano und Braulins)

Hinter Venzone verändert sich die Landschaft spürbar: Das Gelände wird zunehmend hügelig statt alpin, und du fährst erstmals durch das offenere Friaul. Über Bordano und Braulins erreichst du Osoppo, wo am Wegesrand bereits die ersten Weinreben zu sehen sind – ein Vorbote der mediterraneren Prägung, die dich in den kommenden Etappen erwartet.

🔗 In Osoppo halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Buja (13 km)

Der Weg führt weiter durch das hügelige Friaul, größtenteils auf ruhigen Nebenstraßen und wenig befahrenen Radwegen. Buja liegt inmitten dieser sanften Hügellandschaft, die einen deutlichen Kontrast zu den alpinen Abschnitten weiter nördlich bildet.

🔗 In Buja halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Tavagnacco (18 km, über Felettano)

Auf dem letzten Stück vor Udine wird das Gelände zunehmend flacher, die Hügel treten zurück. Tavagnacco liegt bereits im unmittelbaren Einzugsgebiet der Stadt und markiert damit den Übergang von der ländlichen Friaul-Landschaft in den städtischeren Großraum Udine.

🔗 In Tavagnacco halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Udine (13 km, über Feletto Umberto)

Udine ist die größte Stadt entlang der gesamten Tour nach Salzburg und definitiv einen längeren Zwischenstopp wert. In der historischen Altstadt erwarten dich Bauten der späten Gotik und Renaissance, dazu zahlreiche Piazzen, auf denen sich nach den vielen Kilometern gut eine Kaffeepause einlegen lässt.

🔗 In Udine halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Palmanova (30 km)

Von Udine aus geht es über wenig befahrene Nebenstraßen und Radwege weiter durch die zunehmend flache Poebene. Palmanova selbst ist eine sternförmig angelegte Renaissance-Planstadt – architektonisch einer der ungewöhnlichsten Orte auf der gesamten Route und allein deshalb einen Stopp wert.

🔗 In Palmanova halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Cervignano del Friuli (10 km)

Die Strecke führt dich weiter durch die fruchtbare Ebene, durchzogen von zahlreichen kleinen Wasserkanälen. Die Berge sind hier endgültig aus dem Blickfeld verschwunden, stattdessen prägen weite, flache Felder und Kanäle das Landschaftsbild.

🔗 In Cervignano del Friuli halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Aquileia (7 km)

Nur wenige Kilometer weiter erreichst du Aquileia, eine der bedeutendsten Römerstädte Norditaliens und UNESCO-Welterbe. Die archäologischen Stätten hier lohnen definitiv eine längere Pause, bevor es auf die letzte Etappe zur Adria geht.

🔗 In Aquileia halten – Gastronomie & Unterkünfte →

Grado (11 km) – Ziel

Die letzten Kilometer der gesamten Tour führen dich durch Schilflandschaften und entlang kleiner Kanäle, bevor du über einen langen Damm die Sonneninsel Grado erreichst. Hier, mit Blick auf die Adria und den historischen Hafen der Fischerstadt, endet der Alpe-Adria-Radweg – nach rund 413 Kilometern und drei durchquerten Ländern.

🔗 In Grado halten – Gastronomie & Unterkünfte →


Fahrradwerkstätten entlang des Alpe-Adria-Radwegs

Ein Plattfuß oder ein klemmender Schaltzug ist auf 413 Kilometern keine Seltenheit. Hier die Werkstätten, die ich entlang der Strecke verifizieren konnte – für alle nicht genannten Orte habe ich bewusst nichts ergänzt, da ich dort keine aktuellen Betriebe bestätigen konnte.

Hallein

Direkt am Bahnhof Hallein steht eine öffentliche, kostenlose Fahrrad-Service- und Reparaturstation, rund um die Uhr zugänglich: mit Luftpumpe samt Manometer und frei zugänglichem, an Edelstahlseilen befestigtem Werkzeug. Ideal für kleinere Reparaturen unterwegs, ohne dass du eine Werkstatt aufsuchen musst.

🔗 Zur Reparaturstation Hallein →

Schwarzach im Pongau

Direkt am Radweg liegt Pointner Bike, Salzburgerstraße 43 – Radfachhandel mit eigener Service- und Reparaturwerkstätte für Mountainbike, E-Bike und Gravelbike.

🔗 Zu Pointner Bike →

St. Johann im Pongau

Intersport Kerschbaumer bietet einen professionellen Bikeservice für Rennrad, Gravelbike, E-Bike und MTB.

🔗 Zu Intersport Kerschbaumer →

Villach

In Villach hast du gleich zwei verifizierte Anlaufstellen: Tyl4Sports (seit über 15 Jahren in Villach, zertifiziertes Servicecenter für E-Bike- und Fahrradtechnik) sowie Rad & Service Naschenweng Günther in der Italienerstraße 77, mit Reparatur, Wartung und Bike-Fitting.

🔗 Zu Tyl4Sports → · Zu Rad & Service Naschenweng →

Für die übrigen Orte auf der Strecke – vor allem im Salzburger Abschnitt zwischen Golling und Bad Gastein sowie im gesamten italienischen Teil – konnte ich noch keine konkrete Fahrradwerkstatt verifizieren. Falls du dort einen Betrieb kennst, ergänze ich ihn gerne.


Praktische Infos zum Alpe-Adria-Radweg

  • Gesamtdistanz des Alpe-Adria-Radwegs: ca. 413 km (Salzburg–Böckstein ca. 107 km, Mallnitz–Grado ca. 306 km)
  • Anzahl Hauptetappen (offiziell): 8
  • Schwierigkeit: mittel – flache Flusstäler wechseln sich mit steilen Rampen ab, größte Herausforderung ist der Schlussanstieg nach Bad Gastein (bis 18 %)
  • Alpenüberquerung: per Zug durch den Tauerntunnel (Tauernschleuse), Böckstein–Mallnitz
  • Beschilderung: durchgehend mit dem blau-grünen Alpe-Adria-Radweg-Logo, in Österreich zusätzlich auf Tauernradweg-/Gasteinerradweg-Schildern
  • Rückreise: Zugverbindungen entlang der Strecke, u. a. MICOTRA zwischen Villach, Udine und Venzone

Häufige Fragen zum Alpe-Adria-Radweg

Wie lang ist der Alpe-Adria-Radweg insgesamt?

Rund 413 Kilometer von Salzburg bis Grado, aufgeteilt in 8 offizielle Hauptetappen.

Wie überquere ich den Alpenhauptkamm?

Mit dem Zug durch den Tauerntunnel, der sogenannten Tauernschleuse, von Böckstein nach Mallnitz.

Welcher Abschnitt ist am anspruchsvollsten?

Der Schlussanstieg nach Bad Gastein mit bis zu 18 % Steigung sowie die steilen Rampen zwischen Schwarzach im Pongau und dem Gasteinertal.

Letzte Aktualisierung: 28. Juli 2026